Getreide

Im Marengo Hundefutter kommen ausschliesslich hochwertige und hygienisch einwandfreie Futterkomponenten zum Einsatz. Die be-stehenden strengen Spezifikationen werden durch regelmässige Kontrollen (u.a. Mikrobiologie//Elisa auf DON u. ZEA, Freie Fettsäuren etc.) verifiziert. Somit ist ein Rückschluss auf die einwandfreie Qualität der Ausgangsstoffe möglich.

Getreide
Im Marengo Hundefutter werden abhängig von der jeweiligen Sorte Vollkornweizen, Prachthafer, Vollkornmais, Reis und Leinsamen als volles Korn und in bester Qualität verwendet.
Wir verzichten auf alle Arten von pflanzlichen Nebenprodukten wie Schälkleien, Kleber, Nachmehle, Eiweissextrakte sowie auf Soja und Sojanebenprodukte.
Das verwendete Getreide ist frei von gesundheitsschädigenden Mykosen (Pilzbefall) und anderen Erkrankungen.

Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass die häufig in herkömmlichen Futtersorten verwendeten minderwertigen Kleberprodukte wie Weizen- und Maiskleber den unnatürlich hohen Anteil der allergenträchtigen Substanz "Gluten" bedingen und somit ganz erheblich die Allergieneigung beim Hund fördern.
Da wir auf den Einsatz derartiger pflanzlicher Komponenten komplett verzichten, ist bietet Marengo eine überaus allergenarme Getreide-grundlage und kann häufig sogar bei Getreideallergikern eingesetzt werden.

Warum dies so ist, erfahren Sie unter:
  ->    Futtermittelallergie

 
 
Getreidelagerung ohne Chemie    
Werden bei der Lagerung des in Marengo verwendeten Getreides Chemikalien eingesetzt, die es vor Pilz bzw. Insektenbefall schützen sollen, und können Sie garantieren, dass Chemikalien nicht im Futter enthalten sind?

Bei der Lagerung des Getreides in den Silozellen werden keine Chemikalien eingesetzt.
Um Getreide über eine längere Zeit zu lagern, wird der Feuchtigkeitsgehalt durch Trocknung auf Werte unter 13% gebracht. Dadurch ist es möglich, das Getreide ohne den Einsatz von Chemikalien lagern zu können
       
Getreide belastende Stoffe:

Aflatoxin

Aflatoxine sind natürlich vorkommende Mykotoxine (= Pilzgifte), die von zwei Schimmelpilzarten, Aspergillus flavus und Aspergillus parasi-ticus, gebildet werden.

Die Beschaffung der Firma Peter Kölln (Produzent des Marengo Hundefutters) kauft ausschliesslich Getreide ein, dass unseren hohen Qualitätsanforderungen gerecht wird.
Die Anforderungen sind in unseren Einkaufsspezifikationen detailliert niedergelegt. Es kommt für das Marengo Hundefutter nur Getreide zum Einsatz, dass die Einhaltung gesetzlicher Grenzwerte für den Lebensmittelbereich garantiert.
Das Getreide wird vorwiegend aus dem EU-Raum bezogen. Sofern die Qualität stimmt, kommt bei Peter Kölln hauptsächlich inländisches Getreide zum Einsatz.

Bei Getreide aus Deutschland und den skandinavischen Ländern spielen die Aflatoxine keine Rolle. Die relevanten Mykotoxine sind hier DON, ZEA UND OTA. Jede Getreideanlieferung unterliegt einer strengen Wareneingangskontrolle, bei der speziell auf Schimmelpilzbefall und Mykotoxine untersucht wird.
Durch diese routinemässigen Vorsichtsmassnahmen und das bestehende Qualitätsbewusstsein wird das Auftreten von Aflatoxinen in Marengo Hundefutter wirksam verhindert.

Bakterientoxine

Bakterientoxine sind Gifte, die von Bakterien z.B. im Zuge von Erkrankungen im Organismus oder als Folge von Verderbnisprozessen an Nahrungs- bzw. Futtermitteln gebildet werden.

Auch hier verhält es sich so, dass die Bakterien selbst durch normale Herstellungsverfahren abgetötet werden, die von ihnen produzierten Gifte aber biologisch aktiv bleiben. Bakterientoxine sind wie Mykotoxine eine Quelle für Stoffwechselvergiftungen und können nachhaltig Gesundheit, Fruchtbarkeit, Trächtigkeit und Wachstum stören bzw. gefährden.

Deoxynivalenol (DON)

Deoxynivalenol (DON) ist ein Mykotoxin (= Pilzgift), das vor allem Weizen, Mais, Gerste und Hafer befällt.

Genau wie bei anderen Mykotoxinen garantieren wir, dass das Marengo Hundefutter, den strengen Grenzwertbestimmungen für den Lebensmittelbereich unterliegt.

Mykotoxine

Mykotoxine sind natürliche, giftige Stoffwechselprodukte von Schimmelpilzen, die in einer grösserer Anzahl von Lebensmitteln und Futtermitteln vorkommen können. Durch den heutzutage üblichen Herstellungsprozess von Hundefutter (z.B.Extrusion) werden zwar die Pilze selbst abgetötet, ihre Stoffwechseltoxine können allerdings im Futter erhalten bleiben.

Getreide, Nüsse, Trockenfrüchte etc. sind eigentlich immer bis zu einem gewissen Grade mit Mykotoxinen belastet. Dies lässt sich meistens nie ganz verhindern. Zudem ist das vermehrte Auftreten von Mykotoxinen stark witterungsabhängig. So ziehen Jahre mit einer hohen Niederschlags- bzw. Feuchtigkeitsraten oder mit starkem Wind (auf den Boden gedrücktes Getreide) in der Regel immer einen höheren Befall mit Mykotoxinen nach sich als Ernten aus sonnigen, trockenen Jahren. Einige Mykotoxine, wie die Aflatoxine, insbesondere Aflatoxin B1, sind genotoxische und krebserzeugende Substanzen unabhängig davon, dass jedes Mykotoxin ab einer bestimmten Menge ein Stoffwechselgift darstellen kann.

Da es technologisch nicht möglich ist, das Auftreten von toxinbildenden Schimmelpilzen und damit die Bildung von Mykotoxinen völlig zu vermeiden, hat der Gesetzgeber einzuhaltende Grenzwerte insbesondere für den Lebensmittelbereich und für Nutztiere aufgestellt. Leider bleibt der Bereich 'Hund und Katze' wie so oft aussen vor. Hierzu gibt es lediglich Empfehlungen des BfR (Bund für Risikobewertungen).
Eine neue Höchstmengenverordnung (EU-Kontaminanten-Verordnung-Nr.1881/2006) wurde Ende 2006 im Lebensmittelbereich von der Europäischen Union erlassen.


Zu den Mykotoxinen zählen:

1. Aflatoxine
2. Ochratoxine
3. Mutterkornalkaloide
4. Fusarien-Toxine, wie z. B. Trichothecene, (Deoxynivalenol (DON) und Nivalenol), Zearalenon
(ZEA), Fusarinsäure (FA)
5. Fumonisine
6. Patulin
7. Alternaria-Toxine, wie z. B. Alternariol (AOH), Alternariolmonomethylether (AME) Altenuen und
Tenuazonsäure



                                                    

Pilzbelastet im Hundefutter kann insbesondere Getreide sein.
Auf der Watching-List von Marengo stehen insbesondere die drei für die von uns verwendeten Getreidesorten (Mais, Weizen, Hafer) am relevantesten Mykotoxinarten: Aflatoxine , DON (Deoxynivalenol) und ZEA (Zearalenon).

Um die grösst mögliche Sicherheit zu bieten, orientieren wir uns nicht an den Grenzwerten des Futtermittelbereiches sondern an den gesetzlich vorgegebenen Richtlinien für den Lebensmittelbereich. Wir garantieren dafür, dass alle Marengo Hundefuttersorten innerhalb der vom Gesetzgeber vorgeschriebenen Grenzwerte für Lebensmittel liegen.

Zearalenon (ZEA)

Ein Mykotoxin (= Pilzgift), das laut Animal Health Online besonders gefürchtet ist, ist das Zearalenon (ZEA), das auf Getreide zu finden ist und ab einer gewissen Konzentration eine östrogenähnliche Wirkung zeigen kann.
Zearalenon ist ein weit verbreitetes Mykotoxin.
Es wird von bestimmten Pilzen (Fusarium-Arten) in Heu, Futtermitteln und Getreide (vor allem Mais) gebildet, insbesondere bei kühlen Temperaturen (12-14°).

Bei Schweinen wurden neben hochakuten Beschwerden, die eher selten sind, insbesondere chronische Fruchtbarkeitsstörungen festge-stellt. Neben Problemen mit Aufnahmefähigkeit, Scheinträchtigkeiten, Eierstockverlegungen, Aborten bei Zuchtsauen kam es bei den män-nlichen Tieren zur Verminderung von Hodengrösse, Samenvolumen, Spermakonzentration und Spermabeweglichkeit.

Im Hundebereich liegen dementsprechend keine Studien vor. Man kann aber auch hier davon ausgehen, dass eine zu stark mit ZEA be-lastete Getreidegrundlage sich u. a. negativ auf die Fruchtbarkeit der Hunde auswirkt.

Darum legen wir besonderen Wert darauf, dass im Marengo Hundefutter ausschliesslich Getreide verwendet wird, das den strengen Grenzwerten des Lebensmittelbereiches entspricht.
     

Quelle: EnRa GmbH & Co.KG