RISIKOFAKTOREN

Die Gruppe der ungeeigneten Futtermittel für Zuchttiere sollte man in drei Kategorien unterteilen:

I. minderwertige Komponenten, die zu wenig essentielle Nährstoffe enthalten

Die Grundvoraussetzung für hohe Fruchtbarkeitsraten sowie eine gesunde Entwicklung von Föten und Welpen ist die Bereitstellung von ausreichend essentiellen (lebensnotwendigen) Nährstoffen, insbesondere essentiellen Eiweissbausteinen (Aminosäuren) und essentiellen Fettsäuren über die Nahrung.
a) Werden in einem Hundefutter ausschliesslich oder zum grossen Teil minderwertige Eiweissgrundlagen wie z.B. Tiermehl, Federmehl, Borsten, pflanzliche Eiweissextrakte verwendet, so kann es, trotz angemessenem Gesamtrohproteingehalt des Futters, zu einem Mangel an essentiellen Aminosäuren kommen, die sich negativ auf Fruchtbarkeit und Gesundheit auswirken können. Um eine optimale Versorgung der Zucht- und Aufzuchtshunde zu gewährleisten ist dementsprechend nicht die Quantität sondern die Qualität bei angemessenem Gesamtrohproteingehalt des Futters entscheidend.
Darüber hinaus bleibt zu erwähnen, dass minderwertige Eiweisse durch das erhöhte Anfallen von Stoffwechselabbauprodukten, eine zusätzliche Belastung für Leber und Nieren darstellen. Dies gilt übrigens auch für pflanzliche Eiweisse wie Sojaprodukte, Kleber bzw. sogenannte Glutene, die gerne als kostengünstiger Ersatz für Fleisch verwendet werden. Grundsätzlich fällt dem Organismus des Hundes die Verstoffwechselung von tierischen Eiweissen erheblich leichter als die von pflanzlichen Proteinen. Aus diesem Grund sollte ein gut zusammengesetztes Futter den Eiweissanteil primär in Form von hochwertigen tierischen Komponenten bereitstellen.

Anmerkung:
An dieser Stelle sollen zwei Gerüchte, die sich leider hartnäckig halten, entkräftet werden.

Tiermehl
Zum einen sind die meisten Hundehalter in dem guten Glauben, dass die Verwendung von Tiermehl im Hundefutter seit der letzten BSE-Krise in Deutschland verboten ist. Dem ist nicht so.
Sowohl in Deutschland als übrigens auch interessanterweise in Schweden ist die Verwendung von Tiermehl nur in Futtermitteln für Nutztiere verboten, da diese über die Nahrungskette auf dem Teller des Verbrauchers landen.

Nicht zuletzt hat sich im Zuge des seinerzeit in der EU geforderten allgemeinen Verbots von Tiermehl in Futtermitteln insbesondere Schweden hartnäckig gegen diese Regelung gesperrt. Tatsache ist, Tiermehl darf im Hunde- und Katzenfutter nach wie vor ungehemmt eingesetzt werden

Fleischanteil
Ein weiteres Gerücht, das immer wieder Anlass zur Verwirrung stiftet, ist die Ansicht, dass ein Hundefutter immer einen möglichst hohen Fleischanteil in der Trockensubstanz ( i. d. T.S. ) haben sollte. Hier wird oft ein Denkfehler gemacht, da bei Laien der Unterschied zwischen Trocken- und Frischsubstanzberechnung keine Beachtung findet.
Wichtig ist zu erkennen, dass nicht Quantität sondern Qualität bei angemessenem Gesamtrohproteingehalt entscheidend ist. Die Menge an tierischen Eiweissträgern in einem Hundefutter richtet sich ausschliesslich nach dem angestrebten Gesamtrohproteingehalt des Futters.
Zur Erklärung: Jede Eiweissquelle hat einen eigenen Rohproteingehalt, der abhängig von der Fleischsorte enorm unterschiedlich sein kann. So weisen z.B. Tiermehle ca. 50-60% Rohprotein i. d. T.S. und hochwertiges Fleisch über 75% Rohprotein i. d. T. S. auf. Möchte man nun ein Hundefutter mit einem Gesamtrohproteingehalt von 25% i. d. T.S. herstellen, so benötigt man von der minderwertigen (sprich relativ rohproteinarmen) Eiweissquelle eine höhere Menge als von der hochwertigen (relativ rohproteinreichen) Fleischgrundlage, um den angestrebten Gesamtrohproteingehalt zu erreichen. Das bedeutet, dass bei der Verwendung von hochwertigem Fleisch automatisch eine geringere Menge notwendig ist, um auf den Gesamtrohproteingehalt von 25% i. d. T.S. zu kommen als wenn man minderwertigere Eiweissquellen einsetzen würde.

Wenn man z.B. einen Fleischanteil von 50% i. d. T.S. erreichen möchte, ist dies nur unter Inkaufnahme einer minderwertigen Eiweissquelle möglich, denn man würde bei Verwendung von erstklassigem Fleisch ansonsten auf einen Gesamtrohproteingehalt des Futters von deutlich über 40% i. d. T. S. kommen, was eindeutig nicht im Sinne einer gesunden Hundeernährung sein kann, da dies erfahrungsgemäss zu massiven Eiweissüberversorgungen führt.

Vergleich: Bei einer Selbstzusammengesetzten Ration von 2/3 frischem Fleisch + 1/3 Getreideflocken enthält diese Ration umgerechnet in die Trockensubstanz ca. einen Anteil von 29,7% an Getreide und 15% an Fleisch. Selbst bei dieser (im Allgemeinen auf grosses Wohlwollen bei den Hundebesitzern stossenden) Ration, ist man weit davon entfernt, einen höheren Fleisch- als Getreideanteil in der Trockensubstanz zu haben.

Man sieht also wie falsch die pauschale Forderung nach einem hohen Fleischanteil in der Trockensubstanz ist, wenn man auf eine gute Qualität der tierischen Proteine Wert legt. Wenn man diese Tatsache bedenkt, sieht man die teilweise mit extra hohem Fleischanteil ausgelobten Futtermittel vielleicht mit etwas anderen Augen.
Was bietet Marengo?

Durch die ausschliessliche Verwendung von hochwertigen Eiweissquellen, den Verzicht auf den Einsatz von Tiermehl sowie auf minderwertige Eiweissträger wie Federhydrolysat, Borsten oder pflanzliche Eiweissextrakte etc. kann der angemessene Gesamtrohproteingehalt über ein ausgewogenes Aminosäuremuster auch aufgrund der vielfältigen Eiweissgrundlage (Fleisch, Fisch und Milch) mit ausreichend essentiellen Aminosäuren gedeckt werden. So werden fütterungsbedingte Mangel-, Fehl- und Überversorgung vermieden.
Die Qualität der verwendeten Eiweissgrundlage im Marengo Hundefutter kann durch folgende garantierte Qualitätsparameter nachvollziehbar offen gelegt werden.

Fleisch
  1. Das Fleisch stammt ausschliesslich von geschlachteten Tieren aus kontrollierten und auf Medikamentenrückstände untersuchten Beständen und ist frei von Tiermehl, Kadaver etc.

  2. Das Fleisch hat einen garantierten Rohproteingehalt von mindestens 80% i. d. T. S..

  3. Das Fleisch weist einen hohen natürlichen (nicht synthetisch zugesetzten) Gehalt an essentiellen (lebensnotwendigen) Aminosäuren (Eiweissbausteinen) wie Lysin und Methionin auf. Je höher der natürliche Gehalt an Lysin und Methionin im Fleisch, desto besser ist die Fleischqualität. )
Fisch
Beim Fisch handelt es sich um ein getrocknetes Urpro-dukt, das frei von allen Antioxi-dantien ist.
Milch

Bei der verwendeten Milch han-delt es sich um Magermilch.
Bezogen auf die Frischsubstanz ergeben sich für das Marengo Hundealleinfutter folgende Prozentzahlen:

Marengo Junior Select
Fleisch, Fisch und Milch ca. 65%, Getreide und Gemüse ca. 35%.

Marengo Premium Select
Fleisch, Fisch und Milch ca. 60%, Getreide und Gemüse ca. 40%

Marengo Classic-Genuss
Fleisch, Fisch und Milch ca. 55%, Getreide und Gemüse ca. 45%


II. mit Mykotoxinen, Bakterientoxinen und ranzigen Fettsäuren belastete Komponenten, die zu einer
    Vergiftung des Stoffwechsels führen


Mykotoxine

Mykotoxine sind natürliche, giftige Stoffwechselprodukte von Schimmelpilzen, die in einer grösseren Anzahl von Lebensmitteln und Futtermitteln vorkommen können. Durch den heutzutage üblichen Herstellungsprozess von Hundefutter (z. B. Extrusion) werden zwar die Pilze selbst abgetötet, ihre Stoffwechseltoxine können allerdings im Futter erhalten bleiben.
Getreide, Nüsse, Trockenfrüchte etc. sind eigentlich immer bis zu einem gewissen Grade mit Mykotoxinen belastet. Dies lässt sich meistens nie ganz verhindern. Zudem ist das vermehrte Auftreten von Mykotoxinen stark witterungsabhängig. So ziehen Jahre mit einer hohen Niederschlags- bzw. Feuchtigkeitsrate oder mit starkem Wind (auf den Boden gedrücktes Getreide) in der Regel immer einen höheren Befall mit Mykotoxinen nach sich als Ernten aus sonnigen, trockenen Jahren.
Einige Mykotoxine, wie die Aflatoxine, insbesondere Aflatoxin B1, sind genotoxische und krebserzeugende Substanzen unabhängig davon, dass jedes Mykotoxin ab einer bestimmten Menge ein Stoffwechselgift darstellen kann.
Da es technologisch nicht möglich ist, das Auftreten von Toxinbildenden Schimmelpilzen und damit die Bildung von Mykotoxinen völlig zu vermeiden, hat der Gesetzgeber einzuhaltende Grenzwerte insbesondere für den Lebensmittelbereich und für Nutztiere aufgestellt. Leider bleibt der Bereich 'Hund und Katze' wie so oft aussen vor. Hierzu gibt es lediglich Empfehlungen des BfR (Bund für Risikobewertungen).
Eine neue Höchstmengenverordnung (EU-Kontaminanten-Verordnung-Nr.1881/2006) wurde Ende 2006 im Lebensmittelbereich von der Europäischen Union erlassen.
Zu den Mykotoxinen zählen:

  1. Aflatoxine
  2. Ochratoxine
  3. Mutterkornalkaloide
  4. Fusarien-Toxine, wie z. B. Trichothecene, (Deoxynivalenol (DON) und Nivalenol), Zearalenon (ZEA), Fusarinsäure (FA)
  5. Fumonisine
  6. Patulin
  7. Alternaria-Toxine, wie z. B. Alternariol (AOH), Alternariolmonomethylether (AME) Altenuen und Tenuazonsäure

Pilzbelastet im Hundefutter kann insbesondere Getreide sein. Auf der Watching-List von Marengo stehen insbesondere die drei für die von uns verwendeten Getreidesorten (Mais, Weizen, Hafer) am relevantesten Mykotoxinarten: Aflatoxine, DON (Deoxynivalenol) und ZEA (Zearalenon).
Um die grösstmögliche Sicherheit zu bieten, orientieren wir uns nicht an den Grenzwerten des Futtermittelbereiches sondern an den gesetzlich vorgegebenen Richtlinien für den Lebensmittelbereich. Wir garantieren dafür, dass alle Marengo Hundefuttersorten innerhalb der vom Gesetzgeber vorgeschriebenen Grenzwerte für Lebensmittel liegen.

b) Bakterientoxine

Bakterientoxine sind Gifte, die von Bakterien z.B. im Zuge von Erkrankungen im Organismus oder als Folge von Verderbnisprozessen an Nahrungs- bzw. Futtermitteln gebildet werden. Auch hier verhält es sich so, dass die Bakterien selbst durch normale Herstellungsverfahren abgetötet werden, die von ihnen produzierten Gifte aber biologisch aktiv bleiben. Bakterientoxine sind wie Mykotoxine eine Quelle für Stoffwechselvergiftungen und können nachhaltig Fruchtbarkeit, Trächtigkeit und Wachstum stören bzw. gefährden.

c) minderwertige Fette, die ranzige (freie) Fettsäuren enthalten

Eine weitere Gefahrenquelle bilden minderwertige Fette, die einen hohen Anteil an ranzigen 'freien' Fettsäuren enthalten. Freie Fettsäuren sind in hoher Konzentration lebertoxisch und zerstören häufig im Zuge einer Verstoffwechselung eine Vielzahl an Leberzellen.

Die Fettversorgung sollte ausschliesslich mit hochwertigen Fetten erfolgen bei einem moderaten Fettgesamtgehalt der Tagesration. Auch hier gilt ähnlich wie bei der Proteinversorgung des Hundes, dass nicht allein Quantität sondern Qualität bei angemessener Gesamtmenge entscheidend ist.

Neben einer hochwertigen Fettgrundlage bei einem angemessenen Gesamtfettgehalt ist es darüber hinaus wichtig, dass die Ration ein ausgewogenes Verhältnis von ungesättigten (in der Regel pflanzliche Fette) und gesättigten Fettsäuren (tierische Fette) aufweist. Sowohl ein zu hoher Anteil an gesättigten Fettsäuren als auch ein zu hoher Anteil an ungesättigten Fettsäuren kann zu erheblichen Stoffwechselbeeinträchtigungen durch Freisetzung von Stoffwechselabbauprodukten führen, die die Leber nachhaltig belasten.

Die in letzter Zeit vermehrt aufgekommene Ansicht, dass möglichst ausschliesslich ungesättigte Fettsäuren zugeführt werden sollten, hat sich in der Praxis als sehr fragwürdig erwiesen. Studien im Humanbereich weisen bei der übermässigen Aufnahme von ungesättigten Fettsäuren auf eine erhöhte Krebsneigung hin.

Was bietet Marengo?

Im Marengo Hundefutter kommen ausschliesslich hochwertige und hygienisch einwandfreie Futterkompo-nenten zum Einsatz. Die bestehenden strengen Spezifikationen werden durch regelmässige Kontrollen (Mikro-biologie, Freie Fettsäuren etc.) verifiziert.

Getreide
Im Marengo Hundefutter werden abhängig von der jeweiligen Sorte Vollkornweizen, Prachthafer, Vollkornmais, Reis und Leinsamen als volles Korn und in bester Qualität verwendet.

Wir verzichten auf alle Arten von pflanzlichen Nebenprodukten wie Schälkleien, Kleber, Nachmehle, Eiweissextrakte sowie auf Soja und Sojanebenprodukte.
Das verwendete Getreide ist frei von gesundheitsschädigenden Mykosen (Pilzbefall) und anderen Erkrankungen.


Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass die häufig in herkömmlichen Futtersorten verwendeten minderwertigen Kleberprodukte wie Weizen- und Maiskleber den unnatürlich hohen Anteil der allergen-trächtigen Substanz "Gluten" bedingen und somit ganz erheblich die Allergieneigung beim Hund fördern.

Gemüse
Im Marengo Hundefutter wird ausschliesslich hochwertiges Vollwertgemüse verwendet und konsequent auf den Einsatz von Abfallprodukten der Lebensmittelindustrie und Schälkleien verzichtet.

hochwertiges pflanzliches Öl und tierisches Fett
Um eine optimale Fettversorgung zu garantieren, benötigt der Hund gesättigte und ungesättigte Fettsäuren. Gesättigte Fettsäuren werden im Marengo Hundefutter über hochwertige tierische Fette, die garantiert von geschlachteten Tieren stammen, zur Verfügung gestellt. Verwendung findet Schmalz, das im Gegensatz z.B. zu Geflügel- oder Knochenfett ohne den Zusatz von Antioxidantien in sich stabil und sauber ist.
Quelle für die Versorgung mit ungesättigten (essentiellen) Fettsäuren ist ein hochwertiges Maiskeimöl in gehobener Lebensmittelqualität. Dieses Maiskeimöl weist aufgrund seiner Hochwertigkeit einen hohen Eigengehalt an natürlichem Vitamin E auf, so dass es ebenfalls ohne Antioxidantien in sich stabil bleibt und damit die Grundlage für die natürliche Haltbarkeit des Marengo Hundefutters bildet.

III. hormonhaltige Komponenten tierischen und pflanzlichen Ursprungs

Als Gefahrenquelle in Futtermitteln, die einen direkten Einfluss auf das hormonelle System des Hundes haben, sind hormonhaltige Komponenten tierischen und pflanzlichen Ursprungs zu nennen.

a) hormonhaltige Futterkomponenten tierischen Ursprungs
Hierunter fallen einerseits Schlachtabfälle wie z.B. Geflügelköpfe, Schilddrüsen, Geschlechtsorgane bzw. Keimdrüsen etc., die durch den biologisch auch für den Hund aktiven Anteil an Hormonen direkt in sein Hormonsystem eingreifen und es nachhaltig stören können. Zudem bedingt der Einsatz von Tiermehl, dass z.B. die meisten notgeschlachteten bzw. verendeten Tiere oft sehr hohe Rückstände an Medikamenten, Hormonen und Einschläferungsmittel aufweisen.

b) hormonhaltige Futterkomponenten pflanzlichen Urprungs
Wenige Hundebesitzer wissen, dass auch Pflanzen zum Teil Hormone enthalten: sogenannte

"Phytoöstrogene"
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Diese Phytoöstrogene dienen in der Natur u.a. zur Einregulierung der Populationsgrösse. So beobachtete man in Kalifornien bei Wachteln, dass die aufgenommenen Samenkörner in Jahren mit reichhaltigem Futterangebot einen sehr niedrigen Östrogengehalt aufwiesen und die Fruchtbarkeitsrate sehr hoch war. In Jahren mit knappem Futterangebot stieg die Östrogenkonzentration stark an, mit der Folge, dass die Zahl der Nachkommen ebenfalls stark verringert wurde.

In der Hundeernährung wollen wir uns allerdings eigentlich nicht dieser natürlichen Art der Verhütung bedienen. Dass man es aber ungewollt doch unter Umständen in Anspruch nimmt, sollte man sich klar machen.

Das beste Beispiel hierfür sind Sojaerzeugnisse, die auch heutzutage noch en masse im Hundefutter eingesetzt werden und die besagten pflanzlichen Sexualhormone enthalten. Diese Phytoöstrogene sind auch für den Hund biologisch aktiv und können nachhaltig den empfindlichen Hormonhaushalt stören. Hormonelle Störungen aller Art von Schilddrüsenstörungen über Unregelmässigkeiten des Geschlechtszyklus bis hin zur Unfruchtbarkeit sind möglich.
So ist hinlänglich bekannt, dass lange Zeit in europäischen Zoos die Gepardenzucht nicht möglich war, weil die Verfütterung des handelsüblichen, Sojaenthaltenden Katzenfutters die Fruchtbarkeit negativ beeinträchtigte. Eine erfolgreiche Zucht wurde erst durch das Streichen des Katzenfutters vom Futterplan möglich.


Anmerkung:

Sojabohnen enthalten bestimmte Lectine und Saponine, die zu einer nachhaltigen Schädigung der Darmschleimhaut mit allen daraus resultierenden Konsequenzen führen kann. Zudem findet man in Soja Substanzen (Trypsininhibitoren), die die Eiweissverdauung bzw. die Enzymtätigkeit innerhalb der Eiweissverdauung hemmen. Da die Aussage einiger Ernährungsspezialisten, dass diese Enzymhemmer durch Erhitzen vernichtet werden, noch keineswegs als erwiesen angesehen

werden kann, sollte die neuerdings massenhafte Verbreitung von Eiweissverdauungsstörungen insbesondere von exokrinen Pankreas-(Bauchspeicheldrüsen) erkrankungen auch in einem Zusammenhang mit der Verfütterung von Sojaerzeugnissen gesehen werden.

Die Folge dieser Störung können qualitative und quantitative Eiweissmangelversorgungen des Hundes sein. Auch wenn über die Fütterung genügend essentielle Aminosäuren (Eiweissbausteine) zugeführt werden, kann es bedingt durch die Enzymblockade zu mangelnder Resorption derselben kommen.

Folge einer Eiweissmangelversorgung sind u. a. Hautprobleme, mangelnder Muskelaufbau, Wachstumsstörungen etc. Da das Pankreas als Drüse Bestandteil des Hormonhaushaltes ist, führt eine gestörte Pankreasfunktion leicht zu nachhaltigen Störungen auch anderer am hormonellen Stoffwechsel beteiligten Organe. Hormonelle Fehlsteuerungen wie Fruchtbarkeitsprobleme, Allergien oder Knochenstoffwechselentgleisungen können die Folge sein.

Was bietet Marengo?

  1. Verzicht auf hormonhaltige Schlachtabfälle
  2. Verzicht auf alle Soja- und Sojanebenerzeugnisse

Im Marengo Hundefutter wird konsequent auf den Einsatz von hormonhaltigen Schlachtabfällen und Sojaerzeugnissen verzichtet. Weiterführende Infos finden Sie unter

      Quelle: EnRa GmbH & Co.KG