Synthetische Zusätze aller Art in Hundefuttern
Antioxidantien:    

Die Anzahl der im Hundefutterverwendeten Konservierungs-, Lock- und Aromastoffe sowie Antioxidantien ist sehr hoch.
Antioxidantien werden im Hundefutter eingesetzt, um das Ranzigwerden von Fetten zu verhindern.

Laut aktuellem EU - Deklarationsrecht sind alle den einzelnen Rohstoffkomponenten und/oder der gesamten Futtermischung zugesetzten Substanzen dieser Art deklarierungspflichtig. Ausgenommen von der Deklarierungspflicht sind lediglich die sogenannten technischen Hilfsstoffe, die der Be- oder Verarbeitung dienen. Beispiele: Wird bei der Verwendung von Geflügelfett als Antioxidans z.B. Vit E bzw. BHA, BHT etc. direkt dem Fett zugesetzt bevor es mit den anderen Futterkomponenten vermengt wird, muss das Antioxidans deklariert werden. Wird aber z.B. zur Erreichung einer höheren Homogenität des Fettes ein Hilfsstoff z.B. Polysorbat zugesetzt, der die Verarbeitung des Fettes ermöglicht (erleichtert) und bleiben hiervon auch im Endprodukt Abbauprodukte bzw. Restmengen erhalten, so ist dieser Hilfsstoff, 'Un-schädlichkeit vorausgesetzt', nicht deklarierungspflichtig.

Weit verbreitet ist heutzutage leider immer noch die Verwendung von BHA (Butylhydroxyanisol), BHT (Butylhydroxytoluol) und Ethoxyquin, obwohl der Einsatz von Ethoxyquin im Hundefutter schon häufig aufgrund seiner möglichen schädigenden Wirkung Anlass zur Diskussion gegeben hat. Ganz vorne im Rennen liegen mittlerweile die fälschlicherweise als 'natürliche' Antioxidantien' ausgelobten synthetischen Substanzen wie Vit E, Vit C, Beta-Carotin etc., die wie wir im vorherigen Abschnitt aufgezeigt haben, wirklich nichts Natürliches mehr an sich haben.

Synthetische Antioxidantien

BHA ist ein synthetisches Alkylphenol, das biologisch kaum abbaubar ist und sich vor allem im Fettgewebe anreichert. Als Auslöser von Allergien ist es seit Jahren bereits hinlänglich bekannt.

BHT ist ebenfalls ein synthetisches Erzeugnis, das sich als Stoffwechselgift im Fettgewebe anreichert. In Tierversuchen, die im Rahmen der Lebensmittelüberwachung aufgestellt worden sind, zeigten sich deutliche Veränderungen an Immunsystem, Schilddrüse und Leber.

In der Praxis treten als Reaktion auf BHA und BHT im Futter wie bei den oben beschriebenen synthetischen Zusatzstoffen ebenfalls gehäuft Hauterkrankungen und Verdauungsstörungen aller Art auf.

Bedeutung von Kupfer   

 


Eine besondere Stellung nehmen Kupfer und Kupferverbindungen ein. Kupfer gehört zu den deklarierungspflichtigen Substanzen, da es genau wie 'Vit A, Vit D, Vit E, Provitamine und ähnlich wirkende Substanzen' (Zitat Futtermittelrecht) bei Überdosierung schnell zu toxischen Erscheinungen kommen kann, sprich akute Vergiftungsgefahr besteht.

Kupfer gehört zu der Gruppe der Spurenelemente und nimmt innerhalb des Organismus verschiedene Aufgaben war. So ist Kupfer eng mit dem Eisenstoffwechsel verbunden und an der Hämoglobinbildung beteiligt. Kupfer wird ebenfalls innerhalb des Knochenstoffwechsels für die Skelettentwicklung sowie für die Produktion von Melanin (notwendig für die Pigmentierung) benötigt. Als Co-Faktor für das Enzym Superoxiddismutase beteiligt Kupfer sich an der antioxidativen Wirkung und schützt Zellen vor Schäden durch Radikale. In diesem Zu-sammenhang steht auch seine enge Beziehung zu den Keimdrüsen.

Man hat festgestellt, dass erhöhte Kupferkonzentrationen in der Umgebung die Beweglichkeit der Spermien erheblich einschränken können, fast bis zur vollständigen Unbeweglichkeit. Eine Tatsache, die man sich schon seit Jahrzehnten im Humanbereich zur aktiven Empfängnisverhütung in Form der bekannten Kupferspiralen zu Nutze macht.

Darüber hinaus ist Kupfer in Überdosierung stark zellschädigend und stellt aus diesem Grund eine Gefahr für Gesundheit und Fortpflanzungsfähigkeit dar.

Man fragt sich an dieser Stelle, angesichts der Tatsache, dass bei einem artgerecht zusammengesetzten Futter auf Basis von hohen Futterkomponenten ein Kupfermangel beim Hund nicht zu erwarten ist, warum das Futter trotzdem mit Kupfer angereichert wird oder sogar zur Haltbarkeitsmachung in relativ hohen Dosen Anwendung findet

       

Über den Mythos der 'Freien Radikalen' oder

   


Antioxidantien stärken die Immunabwehr und sind insbesondere für Hunde im Wachstum notwendig

Der seit einigen Jahren im Humanbereich um sich greifende Mythos der Allheilfunktion von Antioxidantien, den sogenannten 'Freien Radi-kalen Fängern' ist mittlerweile auch bei der Futtermittelindustrie weit verbreitet. Wird im Humanbereich die Einnahme von synthetischen Vitaminen insbesondere Vit E, Vit C und Beta-Carotin gegen alle erdenklichen Krankheiten vom Schnupfen bis hin zu Krebs proklamiert, so dienen selbige synthetische Vitamine in der Futtermittelbranche dazu, der Tatsache, dass synthetische Zusatzstoffe dem Futter beige-mengt werden, ein positives bzw. nützliches Image zu verleihen.

Auf welchen wackeligen Füssen diese Allheilsversprechen stehen, haben wir schon am Beispiel der Finnland Raucher Studie deutlich gemacht. Aber wodurch ist diese Argumentation eigentlich möglich?

Wirkungsweise von Freien Radikalen und natürlichen Antioxidantien im Organismus

Im Organismus entstehen im Zusammenhang mit Sauerstoff ständig sogenannte 'Freie Radikale', die aufgrund eines fehlenden Atoms sehr aggressiv gegen andere Zellen vorgehen, um das ihnen fehlende Teilchen durch Raub zu ersetzen. Freie Radikale werden regulär innerhalb des Immunsystems zur Abwehr von Krankheitserregern und zur Energiegewinnung eingesetzt. Der Organismus setzt als Gegen-spieler zu den freien Radikalen natürliche Antioxidantien wie z.B. Vit E, Beta-Carotin oder die Superoxiddismutase ein, die die von den Radikalen verlangte Oxidation (Sauerstoffreaktion) verhindern (anti-oxidans).

Ohne näher auf die biochemischen Geschehnisse einzugehen, bleibt festzustellen, dass das Zusammenspiel von Freien Radikalen und natürlichen Antioxidantien im Organismus nach festen Regeln abläuft und so ein natürliches Gleichgewicht besteht. Auch der viel beschworenen 'oxidativen Stresssituationen' (Anzahl der Freien Radikalen im Organismus erhöht durch Stress, Umweltverschmutzung etc. und ein relativ geringer Anteil an natürlichen Antioxidantien) weiss sich ein gesunder Körper auf natürlicher Weise zu erwehren.

Dieses natürliche Gleichgewicht zwischen Radikalen und natürlichen Antioxidantien im Organismus kann aber nachhaltig durch die Gabe von synthetischen Antioxidantien wie z.B. synthetischem Vit E, Beta-Carotin oder Vit C gestört werden. Kommt es nur zu einer leichten Überdosierung der Antioxidantien, so führt dies in der Regel dazu, dass das Antioxidans selbst zur Freien Radikalen wird und einen schädigenden Einfluss gegen körpereigene Zellen ausübt. Ein Umstand, der leider selten Beachtung findet, gerade in Anbetracht der hohen Konzentrationen an synthetischen Vitaminen, die aus antioxidativen Zwecken im Hundefutter eingemischt werden.

Ganz davon abgesehen räumen selbst grosse Anhänger der Allheilmitteltheorie ein, dass die Wirkung von aus natürlichen Nahrungsmitteln stammenden Vitaminen bzw. natürlichen Antioxidantien immer deutlicher und nachhaltiger ist als die ihrer synthetischen Gegenspieler, auch wenn über bestehende Gesundheitsrisiken (Raucherstudie) in diesem Zusammenhang kein Wort verloren wird.

       

Hormonelle Dysfunktionen am Beispiel von Vitamin C (Ascorbinsäure)

Jeder gesunde Hund kann seinen Bedarf an Vit C = Ascorbinsäure in der Leber aus Glukose oder Galaktose über den Glukuronat-stoffwechsel ausreichend selbstständig bilden und ist darum nicht auf die Zufuhr von Vit C über die Nahrung angewiesen. Vitamin C ist im Organismus an der Bildung von Kollagen beteiligt, das hauptsächlicher Bestandteil von Knochen, Zahn- und Bindegewebe ist. Beim Menschen kann ein Vit C Mangel zu der Erkrankung 'Skorbut' führen, die sich in Form gestörter Knochenbildung, Knochenfehlbildungen, Anämie und Ähnlichem äussert. Kontroversen darüber, ob Vit C trotz der Eigensynthese des Hundes zur Verhütung von HD und anderen Knochenstoffwechselstörungen zu therapeutischen Zwecken eingesetzt werden sollte, bestehen seit langem.

Nach unserer Ansicht stellt der Zusatz im Futter in jedem Fall eine Überdosierung dar und sollte nur in Ausnahmefällen bei Vorliegen von dementsprechenden Erkrankungen als medizinische Indikation Anwendung finden. Prophylaktische Vit C Gaben zur Verhütung von HD und anderen Knochenstoffwechselentgleisungen, wie in Züchterkreisen beliebt, lehnen wir aufgrund der Gesundheitsrisiken grundsätzlich ab.

Wenn ein Hersteller bei seinem Fertigfutter Vit C in der Analyse ausweist, wird es in der Regel als Antioxidans in hoher Konzentration zur Haltbarkeitsmachung von Fettsäuren beigemengt.

Der Organismus des Hundes hat, wie bereits beschrieben, ein ausgeklügeltes System zur Vitamin-verstoffwechselung und Vitaminsynthese. Wird dieses fein abgestimmte System gestört, so kann es schnell zu hormonellen Dysfunktionen, sowie durch die allgemeine Forcierung des Stoffwechselumsatzes zu sekundären Fehlversorgungen bei anderen nicht gleichzeitig zugesetzten aber vom Körper benötigten Substanzen kommen.

Verlust der körpereigenen Biosynthese von Vit C

Neben der belastenden Beeinträchtigung der Steuerungsmechanismen des hormonellen Systems, des Knochenstoffwechsels und des gesamten Immunsystems, verliert der Organismus nicht selten die körpereigene Fähigkeit der bedarfsgerechten Synthese und Zurverfü-gungstellung von Vit C.

Folgen dieser Störung oder Zerstörung sind unter anderem erhöhte Anfälligkeit gegen Infektionen, Wachstumsstörungen etc. und Krebs, da Vit C direkt am Zellstoffwechsel beteiligt ist. Darüber hinaus ist hinlänglich bekannt, dass überschüssige Ascorbinsäure unter anderem über den Urin als Oxalat ausgeschieden wird, so dass synthetisches Vit C im Futter eine sehr wahrscheinliche Ursache für die in den letzten Jahren wie eine Seuche um sich greifende Erscheinung der Nierensteinbildung (z.B. Kalziumoxalatstein) beim Hund sind.

       
Konservierungsstoffe:

Konservierungsstoffe sind Substanzen, die die Bildung von Bakterien, Schimmel und Mykosen verhindern sollen. Eine Massnahme, die bei Verwendung von hochwertigen Ausgangsstoffen bei dem heutigen modernen Herstellungsverfahren, der Extrusion, überflüssig ist.
Häufig in Hundefutter verwendete Konservierungsstoffe sind Ameisensäure, Zitronensäure und Kupferverbindungen. Das Problem an diesen Substanzen ist, dass sie in der Regel die Darmschleimhaut schädigen und den Stoffwechsel als Toxin belasten. Nicht selten rea-gieren Hunde direkt allergisch in Form von Hautaffektionen oder aber Verdauungsstörungen auf diese Substanzen.

Lockstoffe

Sind chemische Geschmackskorrigentien, welche dem Futter zur Akzeptanz und zum Schnellfresser verhelfen. Dem Tier wird vorgetäuscht, dass es Wild, Aas, Innereien etc. frisst, auch wenn dieser Geschmack niemals vom Rohstoff herführt. Die Fressgeschwindigkeit ist dann oftmals das wichtigere Futterbeurteilungselement, als die tatsächlich vorhandenen „Kunstfleische“ (welche täuschende Fleischfaserstruk-turen aufweisen) mit Aromastoffen.
Zuckerprodukte, Gewürzextrakte, Vanillepräparate, Fruchtgeschmack, Fleischaromen und Vieles mehr, werden teilweise künstlich herge-stellt in Futter- wie auch Nahrungsmitteln zugesetzt.

Synthetische Vitamine

Ein umfassendes Thema, welches wir zur besseren Verständlichkeit zusammengefasst haben.

->   klick hier   synthetische Vitamine im Kreuzfeuer

Was bietet Marengo?

Im Marengo Hundefutter wird konsequent auf die Anreicherung mit synthetischen Vitaminen, Konservierungs-, Lock und Aromastoffen sowie Antioxidantien verzichtet. Aufgrund der vielfältigen und hochwertigen Futterkomponenten werden dem Hund ausreichend natürliche Vitamine, Spurenelemente und Mineralstoffe zur Verfügung gestellt, ohne das empfindliche hormonelle System zu irritieren. Auch in Phasen erhöhten Bedarfs wie z.B. Trächtigkeit, Laktation, Wachstum etc. ist der Organismus in der Lage, seinen Bedarf über die Aufnahme einer höheren Futtermenge angemessen zu decken, weil die Qualität der Ausgangsstoffe und das schonende Herstellungsverfahren das Nährstoffangebot sichern.

Aufgrund der im Marengo Hundefutter verwendeten hochwertigen Fette (tierisches Fett ohne Antioxidans und zertifiziertes Maiskeimöl mit einem hohen Anteil an natürlichem Vit E ) wird eine natürliche Haltbarkeit des Futters möglich, ohne dass Antioxidantien eingesetzt werden müssen.

     

Quelle: EnRa GmbH &  Co. KG