FLOH- & ZECKENSCHUTZ
Marengo Limes-Spray - der natürliche Schutzwall gegen Zecken und Flöhe



- frei von allen Insektiziden und anderen giftigen Substanzen

- kein das Wohlempfinden des Hundes störender Geruch

- frei von Pyrethrum und Zedernöl

- kein Verkleben und Stumpfwerden des Fells

- auch für Allergiker geeignet

- wirksam durch natürliche Substanzen Nelkenöl, Lavendelöl, Pfefferminzöl

Anwendung:
Zur Abwehr von Zecken und Flöhen den Hund z. B. vor dem Spazierengehen oder dem Besuch des Hundeplatzes grossflächig einsprühen
Wirkungsdauer je nach Zecken- und Flohdichte bis zu 8-12 Stunden.
Zusammensetzung:
Aqua pur., Lavendelöl, Nelkenöl, Pfefferminzöl, Emulgator Polysorbat20

Warum Marengo Limes-Spray statt Chemie?
Sorgloses Herumtollen durch natürlichen Schutz

Parasiten wie Zecken und Flöhe sind jedem Hundebesitzer ein Greuel.
Weit verbreitet ist die Ansicht, dass bei Parasiten natürliche Massnahmen nicht ausreichen, um einen angemessenen Schutz zu gewährleisten. Aus diesem Grund greifen viele Hundebesitzer schnell zur Chemiekeule aus Angst vor gesundheitlichen Problemen.

Dass chemische Präparate in der Regel neben einem häufig nur mässigen Schutz zu Stoffwechselirritationen bzw. regelrechten Vergiftungserscheinungen führen können, wird hierbei leicht übersehen. So steigt z.B. jedes Jahr aufs Neue zu Beginn der Zeckenabwehrzeit die Zahl derjenigen Hunde an, die infolge der chemischen Abwehrmassnahmen (in der Regel nach der 1.-3. Anwendung) unter Haut- und Fellproblemen, Verdauungsstörungen, Stoffwechselstörungen etc. leiden, ohne dass die Besitzer dies mit der chemischen Parasitenabwehr in Verbindung bringen würden.

Marengo stellt mit Marengo Limes Spray eine wirksame natürliche Alternative zur Verfügung, die bei richtiger Anwendung ohne belastende Nebenwirkungen zum Erfolg führen kann.
Sind die herkömmlichen chemischen Präparate, die so häufig mit gesundheitschädigenden Nebenwirkungen verbunden sind, wirklich die einzige Möglichkeit, einen sicheren Zecken- und Flohschutz aufzubauen?
Wie kann der bewusste Hundehalter seinen Hund sicher und natürlich schützen?
Diese Fragen und Hintergrundinformationen über durch Zecken übertragene Erkrankungen, Infektionswege, Sinn und Unsinn von Borrelioseimpfungen, herkömmlichen und natürlichen Floh- und Zeckenschutz finden Sie unter: Natürlicher Zeckenschutz

Natürlicher Zeckenschutz

Alle Jahre wieder: Was tun gegen Zecken?

Jetzt ist es wieder soweit, die Temperaturen steigen und auf Wald und Flur wird der lästige Plagegeist
- Zecke oder auch Holzbock genannt - wieder aktiv.

Schonungslos sucht er seine Opfer: Wild-Hund- Mensch und verbreitet nicht selten mit kräftiger Unterstützung der Pharmaindustrie Angst und Schrecken. Alle Jahre wieder steht der besorgte Tierbesitzer anscheinend vor der Alternative entweder mit Chemiekeulen auf der sicheren Seite zu bleiben oder aber den angeblich unsicheren Pfad der natürlichen Zeckenschutzmassnahmen zu beschreiten.

Inwiefern effektive und konsequent durchgeführte natürliche Abwehrmassnahmen neben einem gleichwertigen Schutz auch noch die Gesundheit des Hundes und seines Besitzers schützen, wollen wir mit diesen Artikel zeigen.

Grundsätzliches:


Sobald die Temperaturen in Bodennähe ca. 5°C konstant halten, werden Zecken wieder aktiv. Jahreszeitlich gesehen beschränkt sich ihre Aktivität dadurch meistens auf die Zeit zwischen März und Oktober. Zecken halten sich vornehmlich in langen Gräsern, Sträuchern und im Unterholz auf (nicht wie häufig angenommen auf Bäumen) und befallen von da aus Wildtiere (Nager, Rehwild etc.) und eben auch Hunde, Katzen oder Menschen, die in erreichbare Nähe kommen. Sobald sie ein "Opfer" gefunden haben, suchen sie manchmal mehrere Stunden nach einem geeigneten Platz (meistens an Hautpartien, die relativ dünn sind oder vom Hautmilieu her eine Destabilität aufweisen), an dem sie sich dann durch einen Biss in der Haut festsetzen.

Das Ziel der Zecke ist die Aufnahme von Blut, welches sie für ihre verschiedenen Entwicklungsstadien benötigt. Das eigentliche Blutsaugen und das damit verbundene Speicheln beginnt häufig erst bis zu 24 Stunden später. Dieser Aspekt ist für den Zeckenschutz sehr wichtig, da erst zu diesem Zeitpunkt eine Infektion mit den gefährlichen Erregern wie z.B. Spirochaeta burgdorferi (Borrelioseerreger) etc. stattfindet.

Borreliose (Lyme Borreliose)

Die Borreliose ist die bekannteste und leider häufig auch neben der FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis) die einzige Erkrankung, die mit einem Zeckenbiss in Verbindung gebracht wird.
Borreliose wird wie gesagt durch den Erreger Spirochaeta burgdorferi ausgelöst und kann sich in verschiedener Weise bemerkbar machen.
Die akute und relativ schnell einsetzende Form der Borreliose beginnt häufig(muss aber nicht)mit einer entzündlichen Schwellung der Bisswunde und einer ringförmigen Hautrötung darum. Im Anschluss kann es dann zu Fieber, akuter Dermatitis (Hautentzündung), Lahmheit, Gelenk- und Muskelentzündungen oder zu nervalen Störungen kommen. Diese Form tritt eigentlich seltener auf.

Häufig bleibt die Infektion mit den Borrelien vom Besitzer unbemerkt und erst nach mehreren Wochen oder Monaten entwickelt sich dann die Krankheitssymptomatik. Auch hierbei kann es dann zu Fieberschüben, starken Störungen des Allgemeinbefindens, nervalen Störungen, Bewegungsstörungen, Lähmungen etc. kommen.

Der Nachweis, ob es sich wirklich um Borreliose oder eine andere Infektion handelt, ist auch heute noch relativ schwierig zu führen. Zu viele andere Erregerarten können durch die verwendeten Tests nicht ausgeschlossen werden. Aus diesem Grund wird mittlerweile häufig auch in Gebieten, in denen Zecken Borreliose nicht übertragen können, fälschlicherweise die Diagnose einer Borrelioseerkrankung gestellt.

Die häufige Ansicht, dass nur Borreliose durch Zecken auf den Hund übertragen wird, entspricht nicht den Tatsachen. Statistisch gesehen sind nur 20-25% aller Zecken in bestimmten Regionen (vor allen Dingen in den Südlichen Ländern und im Süden Deutschlands) in der Lage, Borrelioseerreger zu übertragen.

Viele andere Krankheitssymptome, die infolge eines Zeckenbisses auftreten, können nicht in Zusammenhang mit der Borrelioseerkrankung gebracht werden und können daher auch nicht durch die Borrelioseimpfung verhindert werden. Aus diesem Grund und weil uns zudem schon von vielen zum Teil heftigen Unverträglichkeitsreaktionen berichtet wurde, sollte man den eventuellen Nutzen und den möglichen Schaden gerade bei zu Allergien neigenden und empfindlichen Hunden sehr sorgfältig abwägen.

Unsere Bitte: Lesen Sie den Beipackzettel der chemischen Antiparasiten-Präparate und entscheiden Sie sich kritisch und bewusst:
Chemiekeule oder natürlicher Weg?


Chemiekeule oder natürlicher Weg - der meist vergessene Blick auf den Beipackzettel...
Chemische Antiparasitenmittel haben neben ihrer antiparasitären Wirkung immer auch nicht zu verharmlosende Nebenwirkungen. Präparate zum Aufträufeln bzw.Aufsprühen (Spot-On-Präparate) sowie Flohhalsbänder enthalten belastende Substanzen, die sich im Körper des Hundes anreichern und entweder in das Blut des Hundes oder über Haut und Fell fortlaufend in kleinen Mengen abgegeben werden.
Die meisten dieser chemischen Antiparasitenmittel enthalten Kontaktgifte wie z.B. Fipronil oder Permethrin, die die Reizleitung der Nervenzellen der Parasiten unterbrechen und sie abtöten. Andere Präparate enthalten z.B. den Wirkstoff Lufenuron, der eine Entwicklungsstörung (Genveränderung) der Parasiten auslöst. Leider lesen die wenigsten Hundebesitzer einmal in Ruhe den Beipackzettel der Präparate durch. Dort finden sie zum Teil zu beachtende Nebenwirkungen und Vorsichtsmassnahmen aufgeführt, die bei der Verwendung unumgänglich sind.
Darüber hinaus wird die Wirksamkeit dieser chemischen Präparate durch die immer häufiger auftretenden Resistenzen der Parasiten gegen bestimmte Wirkstoffe zunehmend mehr in Frage gestellt.

Bitte bedenken Sie:
Was für die lästigen und enorm widerstandsfähigen Parasiten tödlich endet, kann natürlich auch für den Hund stark immunsystembelastend und hochgradig allergieträchtig sein, von möglichen anderen stoffwechselbeeinträchtigenden Risikofaktoren einmal ganz abgesehen. Auch die Vorstellung, dass unsere Hunde mit Kontaktgift besprüht oder beträufelt werden, mag den Hundefreund nicht wirklich beruhigen.
Bedenken Sie, dass die Anwendung der chemischen Präparate nicht nur Ihren Hund sondern auch Sie und Ihre Kinder belasten kann, auch wenn die meisten Hersteller von einer eher geringen Toxidität (Giftigkeit)für Mensch und andere Säugetiere sprechen. Zudem sollte man sich in diesem Zusammenhang auch noch einmal ganz klar den Tierschutzgedanken bewusst machen, da in der Regel jedes chemische Antiparasitenmittel, bevor es auf den Markt kommt, durch unzählige Tierversuchsreihen laufen muss.

Warum keine Chemie gegen Zecken?

Viele verschiedene Krankheitssymptome wie Haut- und Fellprobleme, sekundäre Verdauungsstörungen durch Schädigung der Stoffwechselorgane insbesondere der Leber wie z.B. breiiger Kot, Durchfall etc. bis hin zu zentralnervösen Störungen können ausgelöst werden, wenn die chemischen Präparate den Organismus des Hundes nachhaltig geschädigt haben.
Diese Erscheinungen können bereits 1-3 Wochen nach der ersten Anwendung auftreten. In den meisten Fällen kommt es aber erst nach der 2.-4. Anwendung zu krankhaften Erscheinungen, da die chemischen Gifte im Körper angereichert werden bis der Organismus die Belastung nicht mehr symptomfrei kompensieren kann. Leider werden diese Krankheitssymptome von den wenigsten Besitzern mit chemischen Antiparasitika in Verbindung gebracht.
Darüber hinaus lässt die Wirksamkeit vieler chemischer Präparate mittlerweile oft zu wünschen übrig, da die Zeckenpopulationen immer häufiger Resistenzen gegenüber den chemischen Substanzen zeigen. Das bedeutet in diesen Fällen konkret, dass die Gesundheit der Hunde vollkommen umsonst mit Giftstoffen geschädigt wird, ohne dass überhaupt ein Schutz besteht. Kommt es in diesen Fällen wirklich zu einem Befall mit Borrelioseüberträgern, hat das bereits geschwächte Immunssystem fast keine Chance mehr, einer Erkrankung zu entgehen.
Wegen nicht auszuschliessenden Nebenwirkungen und mangelnder Transparenz über die Möglichkeit einer langfristigen Vergiftung und die damit nicht einzuschätzende Gefahr für Hund und Besitzer, werden zunehmend mehr natürliche Alternativen gesucht.

Immer mehr in Gebrauch kommen natürliche Zeckenschutzmittel wie Zitronenhalsbänder und physikalische Abwehrmassnahmen durch Ultraschallgeräte etc.. Hierbei stellt sich häufig das Problem, dass die Wirksamkeit zu wünschen übrig lässt und darüber hinaus auch natürliche Präparate nicht immer von vornherein unschädlich bzw. ungiftig sein müssen
 

Was bedeutet natürlicher Zeckenschutz?
Natürlicher Zeckenschutz bedeutet einerseits, dass der Hund ohne die Verwendung von chemischen Präparaten, die den Hund auf Dauer krank machen können, einen ausreichenden Schutz gegen den Befall mit Zecken hat. Andererseits muss jeder Besitzer zugegebenermassen einen kleinen Mehraufwand (siehe unten) tagtäglich in Kauf nehmen.
Es stellt sich die Frage, ob dieser Aufwand angesichts der Schwere der möglichen Nebenwirkungen der Chemiekeulen nicht in Kauf zu nehmen ist.

Immer mehr Hundebesitzer, die auf der einen Seite Wert auf eine chemiefreie, zusatzstofffreie und gesunde Ernährung ihres Hundes legen, weigern sich konsequent, die Gesundheit des Hundes auf der anderen Seite mit chemischen Präparaten zu belasten.
Für alle Tierbesitzer, die sich für den natürlichen Zeckenschutz entschieden haben, stellen wir Marengo Limes Spray zur Verfügung. Marengo Limes-Spray baut auf rein natürliche Weise einen wirksamen Schutzwall gegen lästige Parasiten auf.

Im Vordergrund bei der Entwicklung des Marengo Limes-Sprays stand neben einer hohen Wirksamkeit auch die Anwendbarkeit bei geruchsempfindlichen und allergieerkrankten Hunden. Marengo-Limes Spray stört im Gegensatz zu dem von uns lange Zeit empfohlenen Abwehrspray 'Zedan' nicht durch den starken Geruch insbesondere von Zedernöl das Wohlbefinden des Hundes. Dieser Aspekt wurde uns von vielen unserer Kunden an Herz gelegt, die einerseits Bedenken wegen der Beeinträchtigung des guten Geruchssinnes ihrer Hunde hatten und andererseits selbst den intensiven Geruch als lästig empfanden.

Marengo Limes-Spray ist so konzipiert, dass eine sichere Wirkung trotz unaufdringlichem Geruch gewährleistet bleibt und ist erwiesener-massen auch hervorragend für allergische Hunde geeignet. Zudem wird ebenfalls die Gesundheit des Besitzers im Gegensatz zu den chemischen Präparaten nicht belastet.

Marengo Limes-Spray enthält ausschliesslich fette und ätherische Öle und ist frei von chemischen und natürlichen Giften. U.a. enthält es weder natürliches noch synthetisches Pyrethrum.

Ein Einsprühen des Hundes mit Marengo Limes-Spray vor jedem Spaziergang zeigt eine deutliche Wirkung. Bei sachgerechter Anwendung ist ein Befall mit Zecken selbst in Gebieten mit hoher Zeckendichte erheblich reduziert bis fast ausgeschlossen. Hält der Hund sich fast nur draussen auf, sollte ein Besprühen je nach Zeckendichte zwei- bis dreimal täglich erfolgen.

Weitere natürliche Massnahmen

  1. Vermeiden Sie beim Spaziergang möglichst Gebiete, in denen die Zeckendichte sehr hoch ist. (Leider selten realisierbar).
  2. Untersuchen Sie das Fell Ihres Hundes nach jedem Spaziergang gründlich nach Zecken oder rubbeln Sie den Hund mit einem Handtuch ab. Da sich die Zecken häufig stundenlang mit der Suche nach einem geeigneten Platz zum Saugen beschäftigen, hat man direkt nach dem Spaziergang noch gute Chancen, das Festbeissen der Zecken zu verhindern.
  3. Auch bei Hunden, die in Ausläufen gehalten werden, hat eine Absuche bzw. ein Abrubbeln ein- bis zweimal täglich Sinn, da die krankmachenden Erreger wie gesagt häufig erst nach 20-24 Stunden von der Zecke abgesondert werden.
  4. Sollten Sie eine festsitzende Zecke finden, entfernen Sie diese ausschliesslich mit einer Zeckenzange oder mit einer geeigneten Pinzette. Bei dem Herausdrehen mit der Hand kann nicht nur der Kopf der Zecke in der Haut stecken bleiben, sondern Sie drücken mit Ihren Fingern u. U. die mit Erregern belastete Flüssigkeit in die Bisswunde.
  5. Zecken vor dem Entfernen nicht mit Öl, Alkohol etc. "betäuben". Wenn die Zecke Stress bekommt, beginnt sie vermehrt, Speichel etc. in die Bisswunde abzusondern. Zecken mit Hilfe von Zeckenzange und Pinzette mit oder ohne drehende Bewegung in aller Ruhe entfernen.
  6. Ein altes homöopathisches Hausmittel (Hypericum LM18) hat sich zur Desinfektion der Bisswunde nach dem Entfernen einer Zecke als äusserst wirksam erwiesen.

Zusammenfassung:
Die Borreliose ist nur eine Art von Erkrankung, die unter bestimmten Bedingungen infolge eines Zeckenbisses auftreten kann. Aus diesem Grund reicht eine Borrelioseimpfung nicht aus, um die Folgen einer Erkrankung durch Zeckenbisse auszuschliessen.
Oberstes Ziel sollte die Vermeidung von Zeckenbefall (Infektion mit Krankheitserregern) sein.

Herkömmliche, chemische Zeckenschutzpräparate belasten durch giftige Substanzen die Gesundheit des Hundes und sind häufig Ursache für hartnäckige Krankheitssymptome wie Haut- und Fellprobleme, Leberstörungen, Verdauungsstörungen sowie Allergien aller Art. Darüber hinaus wird die Wirksamkeit dieser chemischen Präparate durch die immer häufiger auftretenden Resistenzen der Zecken zunehmend mehr in Frage gestellt.

Es gibt rein natürliche und damit ungiftige Möglichkeiten einer wirkungsvollen Zeckenprophylaxe. Immer mehr bewusste Hundebesitzer legen nicht nur bei der Ernährung sondern auch im Bereich der Pflege- und Haltung ihrer Tiere Wert auf die Freiheit von chemischen, belastenden Präparaten. Das ganzheiliche Marengokonzept stellt speziell für den natürlichen Parasitenschutz das Marengo Limes-Spray zur Verfügung.
Sollte es trotz aller Vorsicht zu einem Zeckenbiss kommen, ist es durchaus möglich bei einer sachgerechten Entfernung der Zecke sowie einer angemessenen Versorgung der Bisswunde unter Zuhilfenahme von bewährten Hausmitteln, eine Infektion zu verhindern.

Chemiekeule oder natürlicher Weg?

   

Welchem Hundebesitzer würde diese Entscheidung wohl nicht schwer fallen?

In dem Bestreben, das Beste für seinen Hund zu tun, stellt sich diese Frage angefangen von einer wirksamen Zecken-, Milben- und Flohabwehr über die alltäglichen Pflege von Haut und Fell bishin zur angemessenen Pflege gesunder oder kranker Ohren immer wieder.
Leider wird immer häufiger aus Angst vor möglichen, durch Parasiten ausgelösten Erkrankungen des Hundes sowie der Sorge um die eigene Gesundheit und die anderer Familienangehöriger, die Verantwortung für diese Frage in die Hände der Tierärzte und Pharmaindustrie gelegt, wobei in der Regel dann die chemische Keule zum Einsatz kommt. Im Dschungel der vielen chemischen Präparate, denen oft sogar ein Allheilmittelstatus anhaftet, wird leicht übersehen, dass es auch Argumente gegen eine chemische Parasitenabwehr gibt. Neben den selbst von den Herstellern eingeräumten Nebenwirkungen, Kontraindikationen, Vorsichtsmassnahmen bei der Anwendung etc. können auch chemische Antiparasitika keinen 100 %igen Schutz bieten. Darüber hinaus kommen teilweise Wirkstoffe zum Einsatz, gegen die Parasiten schon Resistenzen aufgebaut haben, so dass vollkommen effektivlos, die belastenden Folgen chemischer Anwendungen in Kauf genommen werden.

Kommt es nach der 1.-3. Anwendung eines chemischen Antiparasitikums z.B. zu Problemen im Bereich Stoffwechsel, Haut oder Verdauung, wird dies in der Regel nicht mehr mit den chemischen Präparaten in Verbindung gebracht. Aus unserer Beratungspraxis aber wissen wir, dass in diesen Fällen nur das Einstellen der chemischen Anwendungen und das Wechseln auf natürliche Produkte und Abwehrmassnahmen, eine Basis für die Regeneration des Hundes bieten.
Nicht vergessen werden sollte zudem, dass die Anfälligkeit für Parasitenbefall steigt, wenn Störungen des Stoffwechsels (Leber/Nierenn) vorliegen. Häufig verbirgt sich z.B. hinter einem rezividierenden Flohbefall eine Lebererkrankung. Man kann sich denken, dass gerade in diesen Fällen eine zusätzliche Belastung mit chemischen Antiparasitika wohl überlegt sein will.
Und dies ist genau der Punkt, um den es geht. Eine chemische Antiparasitenbekämpfung sollte immer wohl überlegt erfolgen und die Angst vor möglichen nachteiligen Folgen eines Parasitenbefalls, sollte nicht übersehen lassen, dass es auch sehr wirksame, natürliche Präparate gibt, die einen angemessenen Schutz für den Hund bieten können. In der Regel sind diese natürliche Abwehrmassnahmen mit einem kleinen Mehraufwand verbunden, aber durchaus wirksam und darüber hinaus gut verträglich für Hund, Mensch und Umwelt.

Darum unsere Bitte: Lesen Sie den Beipackzettel der chemischen Antiparasiten-Präparate und entscheiden Sie sich kritisch und bewusst:
Chemiekeule oder natürlicher Weg?

Chemiekeule oder natürlicher Weg - der meist vergessene Blick auf den Beipackzettel...

Chemische Antiparasitenmittel haben neben ihrer antiparasitären Wirkung immer auch nicht zu verharmlosende Nebenwirkungen. Präparate zum Aufträufeln bzw.Aufsprühen (Spot-On-Präparate) sowie Flohhalsbänder enthalten belastende Substanzen, die sich im Körper des Hundes anreichern und entweder in das Blut des Hundes oder über Haut und Fell fortlaufend in kleinen Mengen abgegeben werden.
Die meisten dieser chemischen Antiparasitenmittel enthalten Kontaktgifte wie z.B. Fipronil oder Permethrin, die die Reizleitung der Nervenzellen der Parasiten unterbrechen und sie abtöten. Andere Präparate enthalten z.B. den Wirkstoff Lufenuron, der eine Entwicklungsstörung (Genveränderung) der Parasiten auslöst. Leider lesen die wenigsten Hundebesitzer einmal in Ruhe den Beipackzettel der Präparate durch. Dort finden sie zum Teil zu beachtende Nebenwirkungen und Vorsichtsmassnahmen aufgeführt, die bei der Verwendung unumgänglich sind.
Darüber hinaus wird die Wirksamkeit dieser chemischen Präparate durch die immer häufiger auftretenden Resistenzen der Parasiten gegen bestimmte Wirkstoffe zunehmend mehr in Frage gestellt.

Bitte bedenken Sie:
Was für die lästigen und enorm widerstandsfähigen Parasiten tödlich endet, kann natürlich auch für den Hund stark immunsystembelastend und hochgradig allergieträchtig sein, von möglichen anderen stoffwechselbeeinträchtigenden Risikofaktoren einmal ganz abgesehen. Auch die Vorstellung, dass unsere Hunde mit Kontaktgift besprüht oder beträufelt werden, mag den Hundefreund nicht wirklich beruhigen.
Bedenken Sie, dass die Anwendung der chemischen Präparate nicht nur Ihren Hund sondern auch Sie und Ihre Kinder belasten kann, auch wenn die meisten Hersteller von einer eher geringen Toxidität (Giftigkeit)für Mensch und andere Säugetiere sprechen. Zudem sollte man sich in diesem Zusammenhang auch noch einmal ganz klar den Tierschutzgedanken bewusst machen, da in der Regel jedes chemische Antiparasitenmittel, bevor es auf den Markt kommt, durch unzählige Tierversuchsreihen laufen muss.

Unterschiedliche Wirkungsweisen von chemischen Antiparasitika

   

Grundsätzlich werden im Bereich der Zecken-, Floh- und Milbenbekämpfung entweder sogenannte Kontaktgifte mit oder ohne „knock-down“-Effekt oder aber chemische Substanzen, die über das Blut der Hunde an die Parasiten gelangen, eingesetzt.

Kontaktgift ohne „knock-down“-Effekt

Unter den Kontaktgiften gibt es insbesondere Präparate, die auf Basis des Wirkstoffs Fipronil als Antiparasitika in Form von Spot-on Präparaten in den Nacken geträufelt werden oder als Sprühpräparat Anwendung findet. Eine intakte Haut lässt Fipronil nur bis in die oberen Hautschichten gelangen, wo es durch Anreicherung in den Talgdrüsen des Tieres über deren Sekret auf Haut und Haare auf der gesamten Hautoberfläche verteilt wird. Der Parasit nimmt den Wirkstoff beim Kontakt mit der behandelten Haut oder dem Haar auf, da über den gesamten Wirkungszeitraum, Kontaktgift von den oberen Hautschichten abgegeben wird.
Fipronil blockiert das Reizleitungssstem des Nervensystems des Parasiten und bewirkt dadurch eine unkontrollierte Reaktion bzw. eine tödliche Übererregung des zentralen Nervensystems und tötet so Insekten und Akariden (Milben, Zecken).
Laut Hersteller kann es auch bei behandelten Tieren zum Ansaugen von Zecken kommen und daher unter ungünstigen Bedingungen eine Übertragung von Infektionskrankheiten nicht ausgeschlossen werden.

Kontaktgift mit zusätzlichem „knock-down“-Effekt

Als typischen Vertreter eines Kontaktgiftes mit „knock-down“-Effekt soll Permethrin gewählt werden.
Permethrin ist ein Insektizid und Akarizid aus der Gruppe der Pyrethroide. Pyrethroide werden als Insektizide und Akarizide zur Bekämpfung von Schädlingen verwendet. Viele Spritzmittel und Köder zur Fliegenbekämpfung in Rinderställen enthalten Pyrethroide. Außerdem kommen diese Verbindungen als Ektoparasitika in Shampoos, Ohrclips, Tauchbädern, Halsbändern und Aufgußlösungen am Tier zur Anwendung.
Permethrin blockiert das Reizleitungsystem des Nervensystems des Parasiten und bewirkt dadurch eine unkontrollierte Reaktion bzw. eine tödliche Übererregung des zentralen Nervensystems und tötet so Insekten und Akariden. Permethrin wirkt sowohl als Kontaktgift, also durch die Einlagerung des Kontaktgiftes in den oberen Hautschichten und die stetige Abgabe des Stoffes über Haut und Fell des Hundes, als auch als eine Art Repellent für nicht festgebissene Zecken und Flöhe. Die Wirkung basiert auf einer Nervenirritation, die u.a. zu Fehlleistungen der Fussorgane der Ektoparasiten führen. Das Insekt ist innerhalb weniger Minuten bewegungsunfähig, man spricht von einem „knock-down“-Effekt. Der Tod tritt erst nach einiger Zeit ein. Laut Hersteller sind Hunde vor Zecken, Stechmücken und Flöhen geschützt, da diese abgewehrt werden und zugrunde gehen, MEISTENS bevor sie sich festbeissen oder stechen können. Flöhe werden getötet, bevor sie Eier legen können. Einen 100 %igen Schutz kann kein Hersteller garantieren, der Permethrin als Wirkstoff wählt.

Wirkung über das Blut

Neben der Möglichkeit eine chemische Parasitenabwehr mithilfe von Kontaktgiften zu betreiben, werden auch chemische Substanzen eingesetzt, die nach oraler (z.B. per Tabletten) Verabreichung, über eine gewisse Dauer ständig kleine Mengen in das Blut des Hundes abgeben. Ein weit verbreiteter Vertreter dieser Substanzen ist Lufenuron. Lufenuron findet neben seinem Einsatz gegen Flöhe insbesondere auch in Kombination mit andere Wirkstoffen als sogenanntes Breitbandantiparasitikum Anwendung.
Lufenuron ist ein Benzoyl-Harnstoff-Derivat und wird als Insekten-Entwicklungshemmer bezeichnet, der die Chitinbildung bei den Parasiten hemmt (Chitin ist ein wesentlicher Bestandteil der Zellwand von Pilzen und des Skeletts/Exoskellets von Parasiten). Der Wirkstoff lagert sich nach Verabreichung im Fettgewebe des Hundes an und wird fortlaufend, in der Regel über einen Zeitraum von 30 Tagen, in kleinen Mengen ins Blut des Hundes abgegeben.
Eine Repellentwirkung hat Lufenuron in dem Sinne nicht, da die Wirkung erst nachdem der Parasit in Kontakt mit dem Blut des Hundes gekommen ist, einsetzt. Bei normaler Dosierung besitzt Lufenuron keine Wirkung gegen adulte Flöhe, sondern es unterbricht dadurch, dass der Floh Blut aufnimmt, den Entwicklungszyklus der Flöhe und verhindert so die Floheierproduktion.

Kombinationspräparate

Die meisten Präparate, die gleichzeitig mehrere Wirkstoffe wie z.B. Moxidectin oder Imidacloprid enthalten, werden in dem Bereich der Flohbekämpfung und gegen sogenannte Endoparasiten (Parasiten, die im Organismus des Hundes vorkommen wie Würmer, Herzwürmer, Larvenstadien) eingesetzt und sollten in diesem Zusammenhang nicht weiter beachtet werden.

Ein Blick auf den Beipackzettel...

Hier einige Auszüge von Beipackzetteln, die sich ausschliesslich auf zu treffende Vorsichtsmassnahmen und Kontraindikationen beziehen. Neben- und Wechselwirkungen bitte den Beilagen des jeweiligen Präparates entnehmen.
Vermeidung einer Berührung der Applikationsstelle innerhalb von 6 Stunden
Verhindern, dass sich das Tier an der Applikationsstelle ableckt.
Hautkontakt mit dem Präparat vermeiden.
Hände nach Gebrauch gründlich mit Wasser waschen.
Getrennt von Nahrungsmitteln und Getränken, sowie Futtermitteln aufbewahren.
Toxisch für Wasserlebewesen und Bienen! Aquarien, Fischbecken u.ä. nicht mit Permethrinpräparaten in Berührung bringen.
Nicht bei Tieren anwenden, die der Gewinnung von Lebensmitteln dienen.
Sicherstellen, dass an einer Stelle appliziert wird, die das Tier nicht ablecken kann und dass sich behandelte Tiere nicht gegenseitig belecken können.
Baden und intensives Nasswerden innerhalb von zwei Tagen nach der Behandlung sowie häufigeres Baden als einmal die Woche vermeiden
Hunde sollten für zwei Tage nach der Behandlung nicht in Wasserläufen schwimmen. Kann im Wasser lebende Organismen schädigen.
Kontakt mit den Fingern vermeiden.
Behandelte Tiere sollen nicht berührt werden und Kinder sollen nicht mit behandelten Tieren spielen, bis die Applikationsstelle trocken ist.
Frisch behandelte Tiere sollten nicht in engem Kontakt mit den Besitzern, insbesondere nicht mit Kindern, schlafen.
Während der Anwendung nicht rauchen, trinken oder essen.
Quelle: http://www.vetpharm.uzh.ch/

Natürliche Alternative: Wie wirkt Marengo Limes-Spray?
Marengo Limes-Spray wirkt auf Basis von ätherischen Ölen, die Parasiten wie Zecken, Flöhe und Milben vom Hund 'vertreiben'. Darum ist Marengo Limes-Spray auch als Repellent (als Repellent – auch Repellens - bezeichnet man im eigentichen Sinne ein Mittel, dessen Wirkstoff von einem Organismus über den Geruchssinn wahrgenommen wird und der diesen abschreckt, ohne ihn zu töten) zu bezeichnen. Der Hauptwirkstoff im Marengo Limes-Spray ist Lavendelöl, das seit Alters her für seine parasitenabweisende Wirkung bekannt ist und selbst laut der seit einigen Jahren bestehenden EU-Verordnung für Repellents als Wirkstoff gelistet ist.
Lavendelöl und auch die Pflegesubstanzen Pfefferminzöl und Nelkenöl wirken parasitenabweisend, indem sie sozusagen ein für Parasiten unangenehmes Klima auf dem Hund erzeugen, was von den Parasiten gemieden wird. Hierbei werden keine Gifte frei gesetzt, die die Parasiten abtöten, sondern es findet eine Art natürliche Verdrängung statt.

Im Vergleich:
Chemiekeule oder natürlicher Weg?

Chemische Präparate

Marengo Produkte

  • guter aber kein 100% iger Schutz
  • Resistenzentwicklung gegen chemische Wirkstoffe relativ leicht möglich
  • Anwendungen alle 4-6 Wochen, dadurch wenig Aufwand für den Besitzer
  • erhebliche Vorsichtsmassnahmen bei der Anwendung
  • enger Kontakt mit Besitzer und Familie nicht durchgängig möglich
  • Nebenwirkungen durch belastende Substanzen
  • Belastung des Stoffwechsel des Hundes durch chemische Substanzen, die in Folge zu Problemen an Haut, Verdauungstrakt und Sotffwechselorganen führen können
  • Vorsichtsmassnahmen für Hund, Mensch und Umwelt nötig
  • Gefahr für Gewässer und darin lebende Organismen
  • Tierversuche
  • verschlimmern häufig die Allergie bei Allergikern
  • natürlich wirksamer, aber kein 100 %iger Schutz
  • Resistenzentwicklung gegen natürliche Wirkstoffe in der Regel nicht möglich
  • 1-3 tägliche Anwendungen sowie meistens in Kombination mit anderen natürlichen Pflege- und Abwehrmassnahmen wie das Absuchen des Fells nach Zecken, Vermeidung zeckenreicher Gebiete wie hohes Gras und Buschwerk oder Baden des Hundes bei Flohbefall
  • keine speziellen Vorsichtsmassnahmen bei der Anwendung
  • enger Kontakt mit Besitzer und Familie durchgängig möglich
  • keine Nebenwirkungen durch belastende Substanzen
  • keine Belastung des Stoffwechsel des Hundes
  • sehr gute Verträglichkeit für Hund, Mensch und Umwelt
  • keine Gefahr für Gewässer und darin lebende Organismen
  • keine Tierversuche
  • bewährt auch bei Allergikern
     
     
Quelle: EnRa GmbH & Co.KG